Olivenöl, Knoblauch & co.


Mediteranska kuhinjaDer Begriff Mittelmeerküche oder mediterrane Küche wird in Kochbüchern und umgangssprachlich häufig als Oberbegriff für die verschiedenen Landesküchen der Mittelmeerregion verwendet.

Diese Küchen weisen zwar einige gemeinsame Elemente auf wie die häufige Verwendung von Olivenöl, mediterranen Kräutern und Knoblauch, unterscheiden sich teilweise jedoch erheblich. Deshalb gibt es genau genommen auch keine Mittelmeerküche, bei diesem Begriff handelt es sich in erster Linie um ein Schlagwort.

Als Grundelemente der Landesküchen der Mittelmeerregion gelten:
• Olivenöl und Oliven
• frisches Gemüse wie Tomaten, Auberginen, Paprika, Zucchini
• Knoblauch, Zwiebel
• Fisch und Meeresfrüchte
• Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Oregano und Basilikum
• helles Brot, Pasta und Reis
• in einigen Ländern regelmäßiger Rotweingenuss zum Essen


Da mehrere medizinische Studien bei Bewohnern der Mittelmeerländern eine geringere Fallzahl von Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck und Übergewicht sowie eine tendenziell höhere Lebenserwartung als in Nordeuropa und den USA festgestellt haben, wurde ein Zusammenhang mit der Ernährung in diesen Ländern hergestellt. Das war der Anlass, Ernährungsempfehlungen zu entwickeln, die unter dem Namen Mittelmeer-Diät bekannt geworden sind. Diese Empfehlungen weichen jedoch von den tatsächlichen Essgewohnheiten der Mittelmeerländer teilweise deutlich ab, die Rezepte enthalten beispielsweise meist wesentlich weniger Fett als die traditionelle Kost dieser Region.
Die kroatische Küche zeichnet sich auf Grund verschiedenster historischer und geografischer Wurzeln durch eine große Vielfältigkeit aus. Dazu gehören Fleischgerichte, Fischspezialitäten, herzhafte Suppen, Speck, Käse, Schinken wie auch einheimischer Wein oder Kräuterschnaps (travarica).
Die kulinarische „Landschaft“ verändert sich vom Norden nach Süden, vom Osten nach Westen und wird aufgrund ihrer Vielfältigkeit und Heterogenität oft “Küche der Regionen” genannt), inspiriert und beeinflusst von den einstigen osmanischen Besatzern (Binnenland und Osten), sowie Österreich-Ungarn (Norden und Nordwesten), während sich die Küche der Küstenregion durch die Einflüsse sowohl der griechischen, römischen und illyrischen als auch der modernen Küche des Mittelmeerraumes auszeichnet, insbesondere der französischen und italienischen.
Jedes Gebiet hat etwas Eigenständiges. Von der Insel Pag stammt der Paški sir (bekannter Käse, Markenzeichen der Insel). Die Karst-Gebiete bringen den dalmatinischen Schinken (pršut) hervor. In dem Gebiet Zagora (Hinterland Dalmatiens) dominieren einfache Gerichte, Brot, Schweinefleisch und Kartoffelgerichte. Die binnenländische Küche charakterisieren Eintöpfe meist aus Sauerkraut, Kraut, Fleisch, Speck. Waldgebiete sind für deftige Wildgerichte bekannt.

 

Skampi_buzaraHeute gibt es Škampi na buzaru ...
Škampi na buzaru = Scampi in Tomaten-Weißwein-Sauce


Zutaten
• 1,5 kg Scampis
• 700 g Tomaten
• 300 g rote Zwiebeln
• 5 EL Olivenöl
• 4 Knoblauchzehen
• ½ l Fischfond
• ½ l Weißwein
• Meersalz, Pfeffer, frische Petersilie


Zubereitung
Die klein geschnittene Zwiebel in dem Öl glasig dünsten und die fein gehackten Knoblauchzehen hinzufügen. Die gehäuteten und klein geschnittenen Tomaten zu den Zwiebeln geben und mit Fischfond auffüllen. Einmal aufkochen lassen, die Škampi in die Sauce geben, den Wein angießen, salzen, pfeffern und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen. Mit der frischen Petersilie bestreut und mit viel Brot und kühlem Weißwein servieren.
Die Bezeichnung "Buzara" leitet sich ab von dem italienischen "bugiarda" (Lügnerin). In früheren Zeiten konnte man frische Fische und Schalentiere noch nicht so gut kühlen und frisch halten, wie heute. Um diese doch noch zu verwenden, bereitete die Hausfrau sie in einem großen Topf mit einer gut gewürzten Sauce zu. So merkte man nicht, dass die Meerestiere schon etwas älter waren. Heute werden diese Gerichte allerdings mit einwandfreien Zutaten zubereitet.